Ein Blogpost aus lauter Langweile und Deprimiertheit. Gefunden auf squidoo.com
Where would be be without our name. It is sometimes even chosen for
before birth and most of us carry it with us until we die. Have you ever
wished you had a different name? Well here is your chance to fool
around with some ideas.
1. Your real name:
Yvonne
2. Your Gangsta name:
(first 3 letters of real name plus izzle.)
Yvoizzle
3. Your Detective name:
(fave color and fave animal)
Blue Owl
4. Your Soap Opera name:
(your middle name and street you live on)
[doesn't work for me, I have no middle name and it's also not precisely a street... xD]
5. Your Star Wars name:
(the first 3 letters of your last name, first 2 letters of your first name)
Gweyv
6. Your Superhero name:
(your 2ND favorite color, and favorite drink).
Green Lemonade
[heck yes, Green Lemonade has once more saved the day!]
7. Your Iraqi name:
(2ND letter of your first name, 3rd letter of your last name, 1st letter
of your middle name, 2ND letter of your moms maiden name, 3rd letter of
your dads middle name, 1st letter of a siblings first name, and last
letter of your moms middle name)
Verssl
[what even....?]
8. Your Witness Protection name:
(parents middle names)
Joseph Louisa
9. Your Goth name:
(black, and the name of one of your pets)
Black Ginny
[so hardcore...!]
Freitag, 5. April 2013
Mittwoch, 3. April 2013
Ode to a Nightingale ~ Ode an die Nachtigall
![]() |
| "Poor melancholy bird - that all night long tell'st to the Moon thy tale of tender woe; from what sad cause can such sweet sorrow flow, and whence this mournful melody of song?" |
Eines meiner Lieblingsgedichte. Ich habe es nie richtig gelesen bis ich an die Uni kam, wo es gleich im allerersten Semester im Literaturanalyse-Seminar auftauchte. Und jedesmal, wenn ich es wieder lese, habe ich völlig andere Eindrücke und Gedanken dabei. Ode to a Nightingale ist wohl DER Inbegriff von süssem Schmerz, von verklärter Melancholie, von dumpfer Sehnsucht..
Ode to a Nightingale
by John Keats (1819)
My heart aches, and a drowsy numbness pains
My sense, as though of hemlock I had drunk,
Or emptied some dull opiate to the drains
One minute past, and Lethe-wards had sunk:
’Tis not through envy of thy happy lot,
But being too happy in thine happiness,-
That thou, light-winged Dryad of the trees,
In some melodious plot
Of beechen green, and shadows numberless,
Singest of summer in full-throated ease.
O, for a draught of vintage! that hath been
Cool’d a long age in the deep-delved earth,
Tasting of Flora and the country green,
Dance, and Provencal song, and sunburnt mirth!
O for a beaker full of the warm South,
Full of the true, the blushful Hippocrene,
With beaded bubbles winking at the brim,
And purple-stained mouth;
That I might drink, and leave the world unseen,
And with thee fade away into the forest dim:
Fade far away, dissolve, and quite forget
What thou among the leaves hast never known,
The weariness, the fever, and the fret
Here, where men sit and hear each other groan;
Where palsy shakes a few, sad, last gray hairs,
Where youth grows pale, and spectre-thin, and dies;
Where but to think is to be full of sorrow
And leaden-eyed despairs,
Where Beauty cannot keep her lustrous eyes,
Or new Love pine at them beyond to-morrow.
Away! away! for I will fly to thee,
Not charioted by Bacchus and his pards,
But on the viewless wings of Poesy,
Though the dull brain perplexes and retards:
Already with thee! tender is the night,
And haply the Queen-Moon is on her throne,
Cluster’d around by all her starry Fays;
But here there is no light,
Save what from heaven is with the breezes blown
Through verdurous glooms and winding mossy ways.
I cannot see what flowers are at my feet,
Nor what soft incense hangs upon the boughs,
But, in embalmed darkness, guess each sweet
Wherewith the seasonable month endows
The grass, the thicket, and the fruit-tree wild;
White hawthorn, and the pastoral eglantine;
Fast fading violets cover’d up in leaves;
And mid-May’s eldest child,
The coming musk-rose, full of dewy wine,
The murmurous haunt of flies on summer eves.
Darkling I listen; and, for many a time
I have been half in love with easeful Death,
Call’d him soft names in many a mused rhyme,
To take into the air my quiet breath;
Now more than ever seems it rich to die,
To cease upon the midnight with no pain,
While thou art pouring forth thy soul abroad
In such an ecstasy!
Still wouldst thou sing, and I have ears in vain -
To thy high requiem become a sod.
Thou wast not born for death, immortal Bird!
No hungry generations tread thee down;
The voice I hear this passing night was heard
In ancient days by emperor and clown:
Perhaps the self-same song that found a path
Through the sad heart of Ruth, when, sick for home,
She stood in tears amid the alien corn;
The same that oft-times hath
Charm’d magic casements, opening on the foam
Of perilous seas, in faery lands forlorn.
Forlorn! the very word is like a bell
To toil me back from thee to my sole self!
Adieu! the fancy cannot cheat so well
As she is fam’d to do, deceiving elf.
Adieu! adieu! thy plaintive anthem fades
Past the near meadows, over the still stream,
Up the hill-side; and now ’tis buried deep
In the next valley-glades:
Was it a vision, or a waking dream?
Fled is that music: - Do I wake or sleep?
German translation:
Montag, 1. April 2013
Movie Watchlist, week 1
Nach dem ganzen Stress dieses Wochenende an der diesjährigen Polymanga (hat sich aber gelohnt, Post darüber folgt in Kürze!), hab ich nun eine Woche Auszeit. Perfekt, um endlich mal alle Filme zu schauen, die ich schon immer schauen wollte und es einfach immer herausgezögert habe. Folgende Filme stehen nun also auf meiner Watchlist:
[Caution, this post may contain spoilers...]
Montag:
Jeanne d'Arc (Teil 2)
Review: Zu allererst mal: Warum ist Leelee Sobieski so verdammt hübsch? *-* Vorallem mit kurzen Haaren. Sie passt perfekt in die Rolle! Zum Plot selber brauche ich ja nicht viel zu sagen. Jeanne d'Arc ist die französische Nationalheldin, welche im 15. Jahrhundert Frankreich gegen die Engländer und Burgunder vereinte. Obwohl dies alles im Namen Gottes geschah, wurde sie "zum Dank" der Ketzerei beschuldigt und am Scheiterhaufen verbrannt. Erst 500 Jahre später wurde sie heilig gesprochen.
Der Film ist mittlerweile schon wieder etwas älter (1999), was man vorallem in den Szenenwechseln zu spüren bekommt, welche teilweise einfach total abrupt sind (kann aber auch daran liegen, dass es nur ein TV-Film war und in den Übergängen Werbung kam). Es gibt zudem ein bisschen viele Dialoge, worunter die Action insbesondere in diesem zweiten Teil des Filmes etwas leidet. Aber auch wie beim ersten Teil hatte ich oft Tränen in den Augen - die Erleuchtungen von Jeanne und der Tod ihres Bruders drücken unglaublich auf die Tränendrüse. Das Ende ist so oder so traurig, kann auch gar nicht anders sein. Ich habe zwar nicht ganz verstanden, warum Jeanne ihr Versprechen nicht hält, auf ihre Rettung durch das Heer zu warten.
Die Schauspieler sind alle super, ausnahmslos. Deutsche Synchronisation gefällt mir auch, ebenso die Musik. Ein paar Szenen sind unnötig lang oder rücken einfach zu sehr in den Vordergrund, aber alles in allem war der Film wirklich schön. Und Jeanne d'Arc gehört nun offiziell zu meinen Heldinnen!
Dienstag:
Pathfinder
Review: Als ich den Untertitel "Two Worlds - One War" gelesen und das in Nebel getauchte fette Wikingerschiff auf dem Cover gesehen habe, dachte ich zuerst, dass dies irgend ein Fantasy-Epos werden würde. Ausserdem liess das Cover mich glauben, dass hier glorifizierte Wikinger ihren Gegnern heldenhaft-episch aufs Maul hauen. Weiiiiit verfehlt!
Laut dieser Geschichte gab es Wikinger, die nach Neufundland segelten und dort bei den eingeborenen Indianer-Stämmen Angst und Schrecken verbreiten. Nur der "Pathfinder", ein (ich muss sagen, durchaus sexy) Normannen-Findelkind, das bei den Indianern aufwächst, kann die Barbaren vernichtend schlagen. Von allen Wikingerfilmen, die ich gesehen habe, war dies der erste, in dem die Eindringlinge wirklich so dargestellt wurden, wie sie für die Eingeborenen ausgesehen haben mussten: blutrünstige bärtige Monster, welche axtschwingend alles abschlachten, was ihnen in die Quere kommt. Dazu sind sie noch überaus grossgewachsen, murmeln in einer unverständlichen Sprache und plündern kaltherzig jedes einzelne Dorf ohne Zögern aus. Ich habe den Film von einem Kollegen geborgt (der übrigens in der Metalband Camerra spielt), welcher sagte, der Film sei nicht wirklich blutig. Ich habe zwar auch schon schlimmeres gesehen, aber hier rollen Köpfe und Augäpfel, Hunde und Aasvögel fressen Leichen auf, Pfeilspitzen durchbohren Schädel, und mehr als die Hälfte vom Film hindurch fliesst literweise Blut. Aber war ja klar, dass ein Metalbandmitglied DAS nicht brutal findet. Allerdings hat es auch kleinere hübschere Szenen und sogar eine - meiner Meinung nach etwas unnötige - Liebesszene. Eigentlich ist alles optisch total schön gemacht, es gibt unheimlich viele Details und Feinheiten. Nur leider gehen diese bei der permanent wackelnden Actionfilm-Kamera zu sehr unter. Was mir aber total gefallen hat, war (wie könnte es auch anders sein) die Darstellung der Wikinger. Sie sprechen altnordisch (könnte aber auch einfach isländisch sein, kenne mich zu wenig aus. Jedenfalls klang es verdammt nach elbisch!), segeln in bombastischen Drachenschiffen, tragen Kettenhemden, dicke Winterfelle und gehörnte Skyrim-Helme, und kämpfen mit runengravierten Schwertern. Generell wirken sie wie Schneeriesen gegen die zierlichen, halbnackten Indianer-Stämme. Die Filmemacher haben sich sichtlich Mühe gegeben, und darum sollte auch Pathfinder dementsprechenden Respekt gebühren.
Mittwoch:
Resident Evil
Donnerstag:
Inception
Was wäre, wenn wir die Träume anderer manipulieren könnten? Wenn mehrere Personen gemeinsam in einem Traum agieren könnten? Was, wenn wir im Traum erneut einschlafen, und dann einen Traum im Traum im Traum erleben? Wo fängt die Realität dann wieder an? Mit all diesen Fragen beschäftigt sich dieser Film in allen Ebenen. Und zwar nicht auf Freud'scher, trockener Psychoanalyse-Basis, sondern verpackt in einem visuell extrem reizvollen Actionblockbuster. Inception war für mich eine weitere filmische Bildungslücke, die ich nun geschlossen habe. Apropos Lücken: Im Film gibt es sehr viele davon. Trotz (pseudo-)wissenschaftlicher Grundlage gibt es Dinge in dieser Story, die einfach ohne Sinn oder unerklärt bleiben, was die Angelegenheit sehr verwirrend macht. Vieles begründet sich einfach auf den Traummaschinen, mit denen Menschen in tiefen Schlaf versetzt und ihre Träume verbunden werden können. Es gibt mehrere kleine seltsame Details, wie zB., warum Ariadnes Traumtotem zu Beginn mehrmals vorkommt, sie es dann aber niemals einsetzt. Oder warum sie ein Labyrinth mühevoll designt, das in dieser Form dann nirgendwo auftaucht. Oder wie es sein kann, dass man einen "Kick" zum Aufwachen "verpasst". Dann kommen noch tiefergründige Ungeklärtheiten, die den ganzen Film betreffen - und dazu gehört nicht nur die Frage, ob Cobb am Ende immer noch in einer Traumwelt gefangen ist oder nicht. Von solchen Wissenslücken abgesehen ist Inception aber durch und durch fesselnd. Nicht nur wegen den genialen Specialeffects und psychologisch-philosophischen Themen. Inception wäre nur halb so toll ohne seine brilliante Besetzung. Ich kann verstehen, dass DiCaprio einiges an Gespött erdulden muss, aber verdammt - ich finde ihn genial! Er gefiel mir schon als Milchbubi in Romeo und Julia oder Titanic, aber auch später in Django. Ich weiss wirklich nicht, was die ganze Welt an ihm heurmzunörgeln hat... Ken Watanabe spielt sowieso immer makellos. Das witzigste fand ich aber, dass ich den ganzen Film hindurch geglaubt habe, Joseph Gordon-Lewitt sei Heath Ledger...! (Obwohl, die Ähnlichkeit ist schon verdammt verblüffend. xD) Die kleine Szene zwischen ihm und Ellen Page gefiel mir logischerweise total <3. Ich habe den Film übrigens direkt vor Eyes Wide Shut geschaut (für ein Literaturseminar über Träume an der Uni) und hab dann einen Traum gehabt, in dem beide Filme durcheinander geraten sind. Aus Freud'scher Perspektive wäre das sicher fast eine Analyse wert.
Freitag:
Memoirs of a Geisha
Wow. Einfach nur wow. Das ist einer der schönsten, emotionalsten und eindrücklichsten Filmen, die ich je gesehen habe. Ich weiss gar nicht, wo anfangen - bei den wundervoll detaillierten Visuals, oder dem epischen überwältigendem Soundtrack, oder bei den nicht nur wunderhübschen sondern auch talentierten Schauspielern, oder bei dem ganzen Setting? Ich kann nicht genug schwärmen. So viel Schönheit und so viel Vergänglichkeit und Trauer, eingefangen wie ein Schmetterling in einem Glas... genau das ist dieser Film, und genau darum geht es bei den Geishas. Bei japanischen Traditionen, die unter der Welle der Industrialisierung und Globalisierung zerbröckeln und sterben wie herunterfallende Sakura-Blüten. Grandios. In diesem Film habe ich die ganze Bandbreite von Emotionen empfunden: Hass, Freude, Eifersucht, Nostalgie, Fernweh, Glückseligkeit... alles. Gewisse Szenen brennen sich so sehr ins Gehirn, dass man sie schwer wieder vergessen kann - und nicht nur, weil sie einfach so ästhetisch sind. Ausserdem liebe ich Filme, in denen immer ein Teil wahre Geschichte mit reinspielt... wie etwa bei Last Samurai. Die Geschichte könnte distanzierter und gleichzeitig näher nicht sein. Man muss aber wissen, dass der Film keine Doku ist, sondern auf einem Roman basiert. Es sind die Eindrücke und Erlebnisse einer einzelnen Person, die den harten, steinigen Weg der Lehre einer Geisha (jap. "Künstlerin") auf sich nimmt. Dabei muss sie vieles erdulden, opfern, und verkraften, doch sie hat ein Ziel vor Augen, für das es sich alles lohnt. Über all die äusseren Umstände, wie Weltkrieg und Prostitusion und Sino-Japanischer Zwiespalt sollte man bei diesem Epos überhaupt nicht erst nachdenken, es sei denn, man möchte sich die unendlich kostbare Atmosphäre zerstören. Noch etwas. Ich. LIEBE. Den Schluss des Films. Ich sah in mir drei oder vier mal hintereinander an und träumte sogar wieder davon. Die Aura die da vorherrscht ist so idealistisch und romantisch, dass man sie kaum ertragen kann. Ich weiss, ich bin kitschig, trotzdem: schaut diesen Film, um Gottes Willen, es LOHNT sich.
Samstag:
Minority Report
Sonntag:
The Shining
Ich bin ehrlich: Vom Urvater aller Psychothriller hätte ich ein bisschen mehr erwartet. Die Atmosphäre ist wirklich gruselig und man kriegt kleine Schauer von Paranoia, aber dass gewisse Leute deswegen nicht mehr schlafen können oder fast heulen müssen? Da hab ich wirklich schon grössere Geschütze im Horror-Genre gesehen. Jack Nicholson spielt mal wieder den irren Antagonisten, und er kann's wirklich gut. Shelley Duvall und Danny Lloyd spielen aber, wie soll ich sagen... nicht überzeugend. Eher lächerlich. Ich kann diese beiden Charaktere einfach nicht richtig ernst nehmen. Ein paar Momente gehen aber schon ziemlich unter die Haut (wie etwa diese gewaltige Welle aus Blut, die das Zimmer überschwemmt). Aber nun ja, die Story wird nicht richtig ausgebaut, von dem Mordfall der vorhin im Hotel passiert kriegt man nur Eindrücke - die Zwillinge, kleinere Flashbacks, die Leiche in der Wanne -, was die Spannung aufbaut aber danach nichts weiter draus macht. Als würde man einen Ballon aufblasen und die Luft dann einfach wieder ausströmen lassen. Und auf ein Massacker wartet man vergebens. Es passiert einfach zu wenig nach meinem Geschmack. Am Ende wusste ich nicht so recht, was das Ganze jetzt gebracht hat. Aber trotz all diesem negativen Feedback muss man den Film gesehen haben, weil er schlichtweg zur Allgemeinbildung gehört. Und vielleicht bin ich ja mit meinen Ansichten ein Einzelfall und ich hab mich einfach zu wenig von der Story absorbieren lassen...
[Caution, this post may contain spoilers...]
Montag:
Jeanne d'Arc (Teil 2)
Der Film ist mittlerweile schon wieder etwas älter (1999), was man vorallem in den Szenenwechseln zu spüren bekommt, welche teilweise einfach total abrupt sind (kann aber auch daran liegen, dass es nur ein TV-Film war und in den Übergängen Werbung kam). Es gibt zudem ein bisschen viele Dialoge, worunter die Action insbesondere in diesem zweiten Teil des Filmes etwas leidet. Aber auch wie beim ersten Teil hatte ich oft Tränen in den Augen - die Erleuchtungen von Jeanne und der Tod ihres Bruders drücken unglaublich auf die Tränendrüse. Das Ende ist so oder so traurig, kann auch gar nicht anders sein. Ich habe zwar nicht ganz verstanden, warum Jeanne ihr Versprechen nicht hält, auf ihre Rettung durch das Heer zu warten.
Die Schauspieler sind alle super, ausnahmslos. Deutsche Synchronisation gefällt mir auch, ebenso die Musik. Ein paar Szenen sind unnötig lang oder rücken einfach zu sehr in den Vordergrund, aber alles in allem war der Film wirklich schön. Und Jeanne d'Arc gehört nun offiziell zu meinen Heldinnen!
Dienstag:
Pathfinder
Laut dieser Geschichte gab es Wikinger, die nach Neufundland segelten und dort bei den eingeborenen Indianer-Stämmen Angst und Schrecken verbreiten. Nur der "Pathfinder", ein (ich muss sagen, durchaus sexy) Normannen-Findelkind, das bei den Indianern aufwächst, kann die Barbaren vernichtend schlagen. Von allen Wikingerfilmen, die ich gesehen habe, war dies der erste, in dem die Eindringlinge wirklich so dargestellt wurden, wie sie für die Eingeborenen ausgesehen haben mussten: blutrünstige bärtige Monster, welche axtschwingend alles abschlachten, was ihnen in die Quere kommt. Dazu sind sie noch überaus grossgewachsen, murmeln in einer unverständlichen Sprache und plündern kaltherzig jedes einzelne Dorf ohne Zögern aus. Ich habe den Film von einem Kollegen geborgt (der übrigens in der Metalband Camerra spielt), welcher sagte, der Film sei nicht wirklich blutig. Ich habe zwar auch schon schlimmeres gesehen, aber hier rollen Köpfe und Augäpfel, Hunde und Aasvögel fressen Leichen auf, Pfeilspitzen durchbohren Schädel, und mehr als die Hälfte vom Film hindurch fliesst literweise Blut. Aber war ja klar, dass ein Metalbandmitglied DAS nicht brutal findet. Allerdings hat es auch kleinere hübschere Szenen und sogar eine - meiner Meinung nach etwas unnötige - Liebesszene. Eigentlich ist alles optisch total schön gemacht, es gibt unheimlich viele Details und Feinheiten. Nur leider gehen diese bei der permanent wackelnden Actionfilm-Kamera zu sehr unter. Was mir aber total gefallen hat, war (wie könnte es auch anders sein) die Darstellung der Wikinger. Sie sprechen altnordisch (könnte aber auch einfach isländisch sein, kenne mich zu wenig aus. Jedenfalls klang es verdammt nach elbisch!), segeln in bombastischen Drachenschiffen, tragen Kettenhemden, dicke Winterfelle und gehörnte Skyrim-Helme, und kämpfen mit runengravierten Schwertern. Generell wirken sie wie Schneeriesen gegen die zierlichen, halbnackten Indianer-Stämme. Die Filmemacher haben sich sichtlich Mühe gegeben, und darum sollte auch Pathfinder dementsprechenden Respekt gebühren.
Mittwoch:
Resident Evil
Review: Resident
Evil oder: „Was passiert, wenn man mit Genmanipulation
herumspielt“. Ich kann es kaum glauben, dass ich diesen Film bis
heute nicht gesehen habe... totale Bildungslücke! Eigentlich ist
darin alles enthalten, was ein moderner Scifi-Zombiethriller so
braucht: ein badass Agententeam das sich auf eine lebensgefährliche
klaustrophobisch-gruselige Mission begibt, futuristische Hightech
Maschinerie und sprechende Computer, jede Menge herumhampelnde
Zombies (die wohl spassigste Rolle für einen Schauspieler...), und
natürlich eine sexy Hauptperson die aus dem ganzen Schlamassel heil
entfliehen kann – zumindest mehr oder weniger. Und es ist wirklich
wahr: eine bessere Hauptdarstellerin als Milla Jovovich kommt für
Resident Evil wohl kaum in Frage, zumindest für mich nicht. Sie
überzeugt im ganzen Spektrum von zierlich-schwach bis
heldenhaft-draufgängerisch, ohne dabei irgendwie lächerlich oder
eingebildet zu wirken. Auch alle anderen Schauspieler sind obere
Schublade, selbst wenn es mir schwer fiel, mich mit einigen von ihnen
anzufreunden (kann aber auch daran liegen, dass sie einfach zu früh
draufgehen – Achtung SPOILER!). Der Film hat eine tolle Atmosphäre
aus drei Gründen: Die ganze Geschichte spielt sich unter der Erde im
sogenannten Hive ab; der eigentliche Gegner ist nicht irgendein
fieser Bösewicht, sondern ein Supercomputer; und das Unheimlichste
sind auch nicht die hirnlosen Untoten oder der unglaublich schlecht
animierte vierbeinige Mutant, sondern vielmehr der psychologische
Terror. Wer bin ich, wem vertraue ich, wen lasse ich zurück, wieviel
muss ich opfern? Das sind alles Fragen, die den Resident Evil von
Anfang bis Ende prägen. Ein paar Gänsehaut-Momente sind also
garantiert. Ich habe übrigens die Videogame-Reihe nie gespielt und
kann daher leider nicht sagen, wieviel der Film mit dem Spiel zu tun
hat, aber für kurzweilige Action sorgt er allemal.
Donnerstag:
Inception
Freitag:
Memoirs of a Geisha
Samstag:
Minority Report
Sonntag:
The Shining
Montag, 18. März 2013
Frontbericht - März '13
Berichte von der Front.
Der März war bisher ein ziemlich kreativer Monat, muss ich sagen. Es standen auch eine Menge Geburtstage an und ich konnte mich da dementsprechend austoben.. ;D
Für Xenia habe ich mir eine Kartontruhe geschnappt und mich nach Langem mal wieder an die Serviettentechnik gewagt. Sind das nicht die genialsten Servietten ever...? Und sowas von der Migros :D Myu hab ich eines meiner Steampunk-Schmuckstücke (die ich kürzlich gepostet habe) geschenkt. Da sie so sehr auf Tintenfische steht, fiel die Wahl nicht schwer. :P Habe ihn auch noch mal fotografiert - auf dem letzten Bild sah man ihn nicht so gut. Und zuguterletzt bekam Faiban Dowsha ein Steampunk Manga-Girl, an dem ich bis früh morgens noch gesessen bin x'D Hab's aber nicht bereut, war auch eine gute Übung. Ich denke, jeder kann sehen, dass Hände und Füsse viel zu klein geraten sind ... passiert mir immer. Ich muss noch vieeel lernen...Das 2. Schweizer Steampunk Treffen war übrigens wieder ein voller Erfolg. Tutursula von Ungefähr hat einen hübschen Bericht in ihrem Blog darüber geschrieben.
Momentan bin ich etwas im Stress, weil am Samstag in einer Woche ja die Polymanga ist und ich - mal wieder viel zu spontan - entschieden habe, ein Outfit in Thor-Optik zu machen (aus dem Film Avengers). Und diesmal richtig. Es muss schnell gehen, auch wenn ich gleichzeitig noch mit dem FIMO Air kämpfe für mein Hilde Cosplay. T^T Ich brauch seelische Unterstützung...
Donnerstag, 14. März 2013
The Self In Exile
O world so full of treachery!
thou hast cast thy smiles at me
for still I reap, incessantly
fruits bittersweet of chastity,
solitude, melancholy,
while thou deniest so dastardly
that thou not darest to live like me
in realms beyond thy eyes can see
perceive so much apart from thee
as visions, lights, a melody,
sprouting from divinity;
forsooth thou triest to make me flee
stumble, fall onto my knees
squall to heavens, desperately:
"O world, o God, oh woe, prithee,
wherefore must this happen to me?"
Yet, never - I can guarantee -
will I dispute that I am free,
nor bemoan my destiny!
I must accept and shall agree:
some are just not meant to be..
Dieses "Gedicht", wenn man es so nennen mag, hab ich vor einiger Zeit spontan geschrieben und auf Facebook veröffentlicht, wo es aber meiner Meinung nach nicht hingehört. Ich räume mein Profil nach und nach auf und veröffentliche gewisse Dinge von nun an hier. Das Eulenbild ist von Albrecht Dürer, und ich fand dass der Ausdruck irgendwie zum Inhalt des Gedichts passt.
Mittwoch, 13. März 2013
Cosplay Making Of: Hilde (Soul Calibur V)
Obwohl ich noch lange nicht fertig damit bin: hier einmal erste Einblicke in die Entstehung von "Hilde".
Ich hab mit den Händen angefangen und erstmal die Handschützer gemacht, die auf Hilde's Handschuhen befestigt sind. Ich habe dazu mehrere Einzelteile Moosgummi durch Erhitzen zurecht geformt. Das kann man ganz einfach durch ein Bügeleisen oder so wie ich durch ein Haarstreckeisen machen. Die Krallen selber bestehen aus kleinen Kartonteilchen, die ich zusammengeklebt habe. Mit etwas Pappmaché oder Gipstücher kann man nachträglich noch Stabilität in die ganze Angelegenheit hineinbringen. Befestigt habe ich die Handschützer mit Klettverschlüssen. Die Handschuhe waren ein Glücksfund im Internet, jemand hat sie nach wenigem Tragen für einen Spottpreis versteigert. Nur leider waren sie eierschalenfarbig. Und etwas eng. Und Echtleder... Es fiel mir wirklich ein bisschen schwer, das schöne Leder braun einzufärben. Vorallem auch darum, weil mit jedem Fingerkrümmen neue Risse entstanden, die ich erneut nachpinseln musste - gefühlte 10mal pro Finger....
Bei diesem Part musste ich erstmal ganz genau das 3D Model im Game-Bearbeitungsmodus begutachten... Und es stellte sich heraus, dass gerade bei der Ellenbogen-Biegung die Rüstung total unrealistisch designt wurde. Das Lederband wirft keinerlei Falten und krümmt sich nicht beim Biegen, was mit keinem Leder oder Stoff Sinn in Realität macht. Gerade das Nappaleder ist ziemlich dick und darum ungeeignet. Schweren Herzens entschied ich mich für gewöhnlichen elastischen Stoff, doch auch bei diesem bläht sich alles förmlich auf, wenn man den Arm richtig durchbiegt - was vorallem an dem Zwischenraum zwischen den Gürtelschnallen liegt. Trotzdem - alles wieder von Hand (ziemlich unschön) zusammengenäht und fake Gürtelschnallen aus Fimo drauf geklebt.Die silbernen Teile bestehen aus Moosgummi, die runden Dinger in den Ecken sind Musterklammern.
1d. Kettenhemd
vorausschauend genug war, passten die vorderen Teile nicht mehr richtig drauf. Das führte dazu, dass ich die Rüstung um die Knöchel nicht richtig taillieren konnte, darum sind es nun ziemliche Elefantenstampfer. Das ärgert mich bis zum Gehtnichtmehr, da ich mir von Anfang an sagte: wenn auch nur etwas an dieser Rüstung perfekt sein soll, dann nur die Schienbeinrüstung. Alles andere ist Wurscht- und genau da bin ich gescheitert -_-. Allein das Muster zu machen war obermühsam. Obwohl ich mir ziemlich Mühe gegeben habe, stimmte der Karton schlussendlich doch nicht, sodass ich noch ein paar Zentimeter dazu-improvisieren musste. Der Karton hat die Form beim Trocknen des Pappmachés niemals beibehalten wollen... ich musste ihn ständig zurückkrümmen, was in grässlichen Rissen resultierte. Dann kam noch Moosgummi, Fimo, Polyesterseil und Window Color drauf, zusätzlich zu den Klettverschlüssen auf der Innenseite... das Gewicht war definitiv zu schwer. Ich musste zusätzlich noch eine Halterung direkt unterhalb der Kniekehle machen, damit mir die Dinger nicht sofort runterrutschten. Eigentlich ist
die ganze Einrichtung total kompliziert Q_Q ...Die Rüstung selbst hält mit zwei waagerechten Klettverschlüssen innen, die auf die Verschlüsse von der Wadenrüstung passen. Ein weiterer Klettverschluss in der Kniekehle verhindert das Runterrutschen, auf diese Schnürung drauf kommt ein brauner Stoff, der zwischen Wadenrüstung und Schienbeinrüstung-Verschluss geklettet wird. Auf den Stoff wiederum kommt das weisse Fell, erneut mit Klettverschlüssen... ._.
Von mir liebevoll "Arschteppich" genannt, ist dieses Ding eins der sinnlosesten und dennoch ästhetischsten Teile der Hilde-Rüstung. Hier hab ich weissen Velours-Flausch (derselbe wie bei Arm- und Beinschienen) sowie roten Filzstoff verwendet. Warum Filzstoff? Weil er billig ist und man gut darauf malen kann. Dachte ich. Zwar funktionieren Acrylfarben wunderbar darauf, nur leider absorbiert der Filz die Farbe irgendwie und es entstehen Farbtöne, die hässlicher nicht sein können. Was auf Papier purpur aussieht, wird rehbraun, und gewöhnliches Rot wird schweinchenrosa. Nach mehreren Schichten Acrylfarbe musste ich mit Schrecken feststellen, dass die Farbe niemals so wird, wie ich sie gern hätte. Also schnurstracks in den Do It gerannt und rote Fensterfarbe gekauft und wieder 2 Schichten drauf. Sah gar nicht schlecht aus, aber als ich es von einiger Entfernung betrachtete, merkte ich, dass das Rot förmlich verschwand. Es verschmolz einfach mit dem Farbton vom Filzstoff. "Vielleicht muss ich einfach noch mehr draufschichten", sagte ich mir und rannte erneut in den Laden, doch auch aus dieser Idee wurde nichts. Langsam aber sicher aggressiv, mischte ich erneut ein dunkelrot, bedeckte die Fensterfarbe damit und... wieder schweinchenrosa. Dann war ich wirklich aggressiv. Doch Not macht erfinderisch. Ich griff zur Schere, schnitt alle gemalten Muster einfach aus und ab in den Müll, yay! Auf die Rückseite klebte ich nun Reste von rotem Panné-Samt (hatte enorm viel übrig von meinem Rotkäppchen-Umhang) und ta-daa! Mit der Tatsache, dass die Ornamente nun sowas wie umgekehrt dreidimensional sind, kann ich gut leben. Und auch damit, dass ich vom Kraftkleber-Gestank schon halb zugedröhnt war. Auch die Ränder und überhaupt alles an diesem Teppich ist aufgeklebt, die Nähmaschine kam kein einziges Mal zum Einsatz lol... Der Greif in der Mitte hab ich allerdings mit der Fensterfarbe gemalt, weil es viel einfacher war (und er auch im Original heller ist). Was ich noch zu den Ornamenten sagen kann: Ich hab sie zuerst auf durchsichtige Folie eingezeichnet und mir viel in Gottes Namen keinen Weg ein, wie ich sie auf den Stoff übertragen könnte (ausschneiden war fast unmöglich wegen den vielen filigranen Teilen, Pauspapier druckt nicht ab und Kreide haftet nicht an der Folie). Gewalt war schliesslich die Lösung. Ich hab einfach die Folie auf den Stoff gelegt und die Linien mit Bleistift nachgezeichnet, mit soviel Kraft und Wut wie es eben ging, haha... Nicht sehr gesund für die Handgelenke, aber effektiv!
Ich habe ein Making-Of Video zu diesem Teil des Rüstung gedreht, in welchem man die komplette Entstehung im Zeitraffer sieht. Ihr findet es >>hier<<! Erstaunlicherweise viel einfacher als die Schienbeine... o.O Die Oberschenkel-Rüstung besteht aus zwei Teilen, einem inneren und einem äusseren. Der innere ist eigentlich nur ein breiter Streifen rund ums Bein, der äussere geht zu etwa zwei Drittel um den Streifen herum (mit dem Tacker befestigt).Ornamente, wie immer, mit Fimo und Fensterfarben. Die beiden Gürtelschnallen auf der Seite sind nur Attrappen: kleine Lederstreifen (einfach aufgeklebt) mit Schnallen aus Aluminiumdraht. Befestigt sind die Dinger übrigens noch zusätzlich an einem Gürtel um die Hüfte.

Dafür musste ich erst einen Gipsabdruck meines Oberkörpers machen. Da Hilde vornerum etwas.. ähm... besser bestückt ist als ich, habe ich halbierte Acrylglaskugeln zu Hilfe genommen, um alles künstlich zu vergrössern. Dann alles in Haushaltsfolie eingewickelt und den Abdruck gemacht. Sowas gibt ziemlich 'ne Sauerei. Den fertigen Abdruck habe ich danach mit mehreren dünnen Pappmaché-Schichten bedeckt, innen sowie aussen. Als alles einigermassen stabil war, kam die Modelliermasse ins Spiel. Ich bin nicht sicher, was sie genau von Pappmaché underscheidet, jedenfalls war sie etwas stabiler und mehr bräunlich (kann mir darum gut vorstellen, dass es Holzmodeliermasse war... heisst Plastiform und gibt's im Bastelladen für 6.-). Die Modelliermasse ist wirklich super, um die richtige Form und Stabilität in ein Rüstungsteil zu bringen. Im Nachhinein denke ich, dass ich noch mehr hätte verwenden können, doch ich hatte vor dem späteren Gewicht etwas Angst... xD Dann alles schleifen und grössere Löcher mit Füllspachtel ausglätten, kleinere mit Holzleim. Die Ränder sind mit Polyesterseil, die Blätter-Ornamente mit Fimo Air gemacht.
Anders als beim Vorderteil hab ich hier einfach ein Muster von einem Trägertop auf Folie übertragen, gaanz viel Klebeband und eine Billiarde Schichten Papiermaché drüber gemacht und dann wieder, wie üblich, Ränder und Moosgummi-Ornamente drauf geklebt. Harnisch und Rückenpanzer halten übrigens mit Klettband zusammen und passen von der Form her ÜBERHAUPT NICHT aufeinander. Wenn Hilde nicht soviel Firlefanz an ihrer Rüstung hätte, der die ganzen Fehler kaschiert, wüsste ich echt nicht was machen. *hässliche Übergänge anschau und Brechreiz bekomm* An einigen Stellen hat die Rüstung ein bisschen gedrückt (auch vorne beim Schlüsselbein), darum hab ich dort kleine Schaumstoff-Stückchen als Polsterung eingebaut.
Als erstes habe ich die Grundform auf Karton übertragen und ausgeschnitten. Das Modellieren der lilienartigen Ornamente habe ich spontan mit Blumensteckschaum versucht. Ich fand zwei Arten davon, der eine ist grün und etwas billiger, der andere ist grau (wie im Bild). Der Unterschied liegt darin, dass der grüne viel weicher und luftiger ist und darum auch recht schnell zerdrückt wird oder bricht. Darum empfehle ich den grauen, der ist mehr styroporartig und einfacher zu schnitzen. Steckschaum ist federleicht und easy zu bearbeiten, nur leider hat er drei Nachteile... er ist sehr fragil, lässt sich nicht mit Leim kleben und es gibt ihn meistens nur in Ziegelgrösse. Bevor ich ihn also auf den Karton kleben konnte, musste ich die Oberfläche des Schaums bearbeiten. Nachdem man ihn mit Holzleim eingekleistert hat, klebt er nämlich super, auch zwei Ziegel aneinander. Anstatt Leim geht übrigens auch Acrylspachtel, hab's ausprobiert und funktioniert beides. Tja, dann kommt das stundenlange Zerschneiden, Verleimen, Aufkleben und Zurechtschnitzen. Es ist zwar super einfach aber dauert wirklich ewig. Mit mehreren Pappmaché-Schichten drüber ist es auch nicht mehr so fragil. Leider hatte das Schwert noch einen "Unfall", wodurch die eine Hälfte
der Ornamente völlig demoliert wurde (meine Mutter ist aus Versehen mit dem Grill drüber gefahren, weil sie das Schwert, das auf der Terrasse am Boden zum trocknen lag, nicht gesehen hatte '-.-).
Die dreidimensionale Form war also völlig
plattgewalzt und ich konnte den Schaden nur noch mit Fimo Air retten. War nicht
schwer, aber einfach wieder sehr zeitaufwändig.. Für den Griff habe ich einen Holzrundstab verwendet - im Baumarkt gibt es Stäbe schon halbiert zu kaufen, leider war die kleinste Länge 1m (kostet ca. 3.- Sfr). Am Ende habe ich den Griff noch mit Papiermaché und Gipsbinden verstärkt. Schnörkel auf Griff und Klinge sind wiederum mit Fimo Air gemacht, die Klinge selbst besteht aus Pappe. Der Griff selber ist zusätzlich noch mit Nappaleder-Imitat umwickelt - ist angenehmer zum Halten und sieht auch besser aus^^.
... Fortsetzung folgt!
Zum Charakter
Hildegard (Hilde) von Krone ist ein spielbarer Charakter aus der Videogame-Reihe Soul Calibur. Ihren ersten Auftritt hatte sie in Soul Calibur IV als 18-jährige Kriegerin und Prinzessin von einem Königreich namens Wolfkrone, und tauchte in Soul Calibur V wieder als eine Anhängerin von "Schwarzwind" auf.
| Hildegard von Krone Render aus Soul Calibur V |
Ich habe mich bereits beim Spielen von SC4 in ihr Alternativ-Prinzessinen-Outfit verliebt und Hilde wurde zu meinem meistgespielten Chara (und das Outfit steht immer noch auf meiner Wunschliste). Als ich aber zum ersten mal durch Shoko auf Hilde's neuen Look in Soul Calibur V aufmerksam gemacht wurde, war es um mich geschehen. Diese Rüstung MUSSTE ich einfach haben!
Die Anfänge
Mal von meinen Deedlit-(Fehl-)versuchen abgesehen, ist dies mein erstes selbst gemachtes Cosplay. Eigentlich war dafür zuerst Uriel aus Darksiders 2 vorgesehen, insbesondere deswegen, weil mir bisher noch kein einziges Cosplay davon zu Gesicht gekommen ist. Aber dann dachte ich: Gott ich bin doch noch so ein Noob, ich muss zuerst üben und herumexperimentieren. Ich brauche etwas, das schon mal gemacht worden ist, um mich immer mal wieder daran orientieren zu können. Hilde habe ich in ihrer SCV-Rüstung bisher von 3 verschiedenen Cosplayern gesehen - eine Anzahl, die klein genug ist, um nicht zu den "übercosplayten" Mainstream-Charakteren zu gehören, aber gross genug, um sich ein Vorbild an den Vorgängern zu nehmen.
Von Anfang an war klar, dass alles so kostengünstig wie möglich bleiben sollte. Darum stand auch sofort fest, dass bei diesem Vorhaben weder Worbla/Wonderflex noch echtes Leder und echtes Fell involviert sein darf (ironischerweise bestehen der Gurt und die Handschuhe schlussendlich doch aus echtem Leder... xD).
Verwendete Materialien
- Das Übliche: Stifte, Schere, Kleber, Acrylfarben, Pinsel, Nadel&Faden, Papier, Lack, Heftklammern, Kreppband...
- Grund-Kleidungsstücke, hier eine Liste wo ich meine her hab:
- Rollkragenpulli und T-Shirt: Chicorée
- Leggings, Gürtel und Handschuhe: ricardo.ch
- Stiefeleletten: Dosenbach
- Pelzschal: Weltbild
- Stoffe: dunkelrot, schwarz, weisser Kunstfellstoff, braunes Lederimitat (alle zwischen 5-20 Sfr./m bei Buttinette)
- Moosgummi in versch. Breiten (2.- für 30x45cm)
- Jede Menge Karton/Pappe (habe ich nie gekauft; leere Verpackungen ftw)
- Papiermaché (so um die 6-10.- pro 400g)
- Holzmodelliermasse, FIMO
- Klebstoff: Heissleim, Sekundenkleber, Holzleim, Kraftkleber
- 3D-Farben (Window Color, möglich wäre auch Puffy Paint)
- Gipsbinden / Modelliergewebe
- Klettverschlüsse
- Acryl-/Füllspachtel (ca. 2.- pro 125g Tube)
- silberne Kette (2.20 Sfr./m)
- Polyesterseil/Korderln in verschiedenen Breiten
- Blumensteckschaum
- Aluminiumdraht
Herstellung der Rüstungsteile
Bei allen Rüstungsteilen bin ich eigentlich mehr oder weniger gleich vorgegangen.
Für alle bemalten Teile habe ich silberne Effektfarbe verwendet (aber keinen Spray, der lohnt sich bei all den kleinen unebenen Teilen absolut nicht) und einen Metall-Effekt erzielt - oder es zumindest versucht^^ - mit einem alten trockenen Pinsel, den man leicht in schwarze Farbe taucht und damit die silberne Oberfläche förmlich "massakriert" ;). Bei allen Teilen darf man das Lackieren niemals vergessen, sonst bröckelt die Farbe im Nu wieder ab oder verschmiert. Besonders Effektfarbe ist da heikel. Ich habe auch hierfür keinen Sprühlack gewählt, sondern einen, den man draufpinseln kann und damit in alle kleinen Ecken und Nischen auch rankommt. Empfehlenswert ist ein Lack der nicht vergilbt, ich nehme oft z.B. den Decoupage-Lack den man normalerweise für das Lackieren von Serviettentechnik verwendet.
Bei allen Rüstungsteilen bin ich eigentlich mehr oder weniger gleich vorgegangen.
- Basis: Karton/Pappe
- Stabilisierung: Papiermaché, Gipsbinden
- Ornanente: Fimo, Kordeln, Fensterfarbe
- Oberfläche: Holzleim, Acrylspachtel
Für alle bemalten Teile habe ich silberne Effektfarbe verwendet (aber keinen Spray, der lohnt sich bei all den kleinen unebenen Teilen absolut nicht) und einen Metall-Effekt erzielt - oder es zumindest versucht^^ - mit einem alten trockenen Pinsel, den man leicht in schwarze Farbe taucht und damit die silberne Oberfläche förmlich "massakriert" ;). Bei allen Teilen darf man das Lackieren niemals vergessen, sonst bröckelt die Farbe im Nu wieder ab oder verschmiert. Besonders Effektfarbe ist da heikel. Ich habe auch hierfür keinen Sprühlack gewählt, sondern einen, den man draufpinseln kann und damit in alle kleinen Ecken und Nischen auch rankommt. Empfehlenswert ist ein Lack der nicht vergilbt, ich nehme oft z.B. den Decoupage-Lack den man normalerweise für das Lackieren von Serviettentechnik verwendet.
Wie beim Programmieren gilt aber auch beim Cosplay: TIM TOADY! (= There's more than one way to do it.)
Teil 1: Arme
1a. Handschützer
1b. Unterarmschienen
Für die Armschienen habe ich normalen Karton verwendet und dort Stoffriemen direkt befestigt (mit Kraftkleber und Bostitch). Danach den Karton stabilisiert mithilfe von Gipstüchern und Pappmaché (damit kann man auch grad die etwas unschönen Bostitch-Klammern verdecken). Für die oberen Teile (also die Ornamente) kann man z.B. Moosgummi verwenden, man muss auf jedenfall aber die Krümmung miteinberechnen bevor man ausschneidet.
Da meine Handschuhe nicht lang genug waren, habe ich die braune Leder-Armbinde noch zusätzlich machen müssen. Meine Wahl fiel hier auf kamelbraunes Nappaleder-Imitat, das es pro Meter schon ziemlich günstig gibt (11 Sfr oder so). Die Pelzränder wären womöglich schöner geworden mit langhaarigem Zottelfell, aber Velourflausch fand ich dann doch auch ganz nett... Habe alles noch mühselig von Hand zusammengenäht, da ich damals noch keine anständige Nähmaschine hatte. Nur die Klettverschlüsse sind nicht angenäht, sondern halten mit Kraftkleber und Bostitch. Mit Acrylfarbe im gleichen Braunton kann man diese Dinger recht gut kaschieren. ;)
1c. Ellenbogen-Schoner
Die Ellenbogenschoner selbst haben eine Schildkrötenpanzer-ähnliche Form, und ich musste lange grübeln wie ich die Wölbung hinbekommen könnte. Das Grundgerüst war wie immer Karton mit Modelliergewebe und Pappmaché. Die Ränder und Ornamente bestehen aus Moosgummi und Fimo AIR, und ein paar Details habe ich mit Window Color und Füllspachtel nachträglich draufgemacht.
1d. Kettenhemd
| Peace out. |
Hier habe ich wirklich ALLE meine Nerven verloren. Es war das erste Mal wo ich dachte: Warum zur Hölle tue ich mir das überhaupt an?! Theoretisch gibt es die Möglichkeit, richtige Kettenhemder zu machen (es hat dazu auch jede Menge Anleitungen, einfach mal nach "Chainmail Tutorial" googeln), allerdings lohnt sich das bei Hilde nicht wirklich, weil man von ihrem Hemd etwa 5cm pro Arm tatsächlich sieht. Und das nötige Werkzeug fehlte mir. Also beschloss ich, die Kettenoptik mit gewöhnlichen Ketten zu machen. Ich fand eine Kette, deren Teile 1.1mm Durchmesser hatten (Länge des Zwischenraums 4.8mm), und hab mir grad 6 Meter (und man braucht auch tatsächlich soviel!) davon gekauft. Leider war sie vernickelt und etwas schwer, aber alles andere war mir einfach zu teuer, und Plastik sieht blöd aus. Die Kette habe ich mit der Zange in Einzelteile zerlegt und jedes Stück EINZELN an einem Gummiband von Hand angenäht..
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| Kaum zu glauben, dass hier fast 3 Meter Kette dranhängen. |
Ich sage euch, das war der blanke Horror. Der Faden verwickelt sich andauernd mit den Ketten, ständig rutscht er in die Einzelteile hinein (durch den schmalen Zwischenraum wo sie zusammengekrümmt sind), dazu war das Gummiband noch äusserst dick und mühsam zum Nähen. Nach gefühlten 400mal neu Einfädeln, 5000 gelösten Knöpfen und 294575932 mal in den Finger gestochen, hatte ich alle Ketten angenäht. Aber es war noch nicht das Ende, weil die Dinger noch an den Ärmeln des T-Shirts angenäht werden mussten. SCHRECKLICH. Ich habe schon lange nicht mehr so geflucht und war verdammt nah dran, einfach los zu heulen wie ein Kind. Dieses CHAOS aus Faden und Ketten!! Aber ich musste da durch und schlussendlich hat es funktioniert. Die Kettenteile hab ich dann noch mit einem Draht verbunden, so dass alles einigermassen zusammenhält, das hat auch nochmal knapp 3 Stunden pro Ärmel gedauert und in schmerzhaften Blasen an den Fingern resultiert... Sowas mach ich bestimmt nie wieder!! .__.
Teil 2: Beine
2a. Waden
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| Links: Rückseite. -- Rechts: Vorderseite |
Hier hab ich meine übliche Karton-Papiermaché-Technik angewendet: Karton in die richtige Form krümmen, mit Kreppband (alias Malerklebeband) alles zupflastern, die wichtigsten Teile mit Gipsbandagen verhärten und dann alles komplett mit Papiermaché einpacken. Je mehr Papiermaché-Schichten umso besser, denn dann kann man mit Schleifpapier alles schön glätten, ohne gleich auf den Karton darunter zu stossen. Die beiden Wadenteile halten mit Klettverschlüssen, die ich bestimmt 10mal umpositioniert hab, bevor ich zufrieden war. Sehr viel Leim und Heftklammern wurden dafür geopfert und auch sehr viele Nerven. xD Die zwei linienförmigen Ornamente habe ich mit Polyesterseilen gemacht; deren strukturierte Oberfläche kann man mit Acrylspachtel sehr schön überdecken. Das Seil ist übrigens 5mm dick, von der Optik her genau wie ein Kletterseil, aber eben nicht zum Klettern geeignet.
2b. Schienbeine
...der hässlichste Teil des Kostüms. Da ich beim Basteln der Waden-Teile nicht
vorausschauend genug war, passten die vorderen Teile nicht mehr richtig drauf. Das führte dazu, dass ich die Rüstung um die Knöchel nicht richtig taillieren konnte, darum sind es nun ziemliche Elefantenstampfer. Das ärgert mich bis zum Gehtnichtmehr, da ich mir von Anfang an sagte: wenn auch nur etwas an dieser Rüstung perfekt sein soll, dann nur die Schienbeinrüstung. Alles andere ist Wurscht- und genau da bin ich gescheitert -_-. Allein das Muster zu machen war obermühsam. Obwohl ich mir ziemlich Mühe gegeben habe, stimmte der Karton schlussendlich doch nicht, sodass ich noch ein paar Zentimeter dazu-improvisieren musste. Der Karton hat die Form beim Trocknen des Pappmachés niemals beibehalten wollen... ich musste ihn ständig zurückkrümmen, was in grässlichen Rissen resultierte. Dann kam noch Moosgummi, Fimo, Polyesterseil und Window Color drauf, zusätzlich zu den Klettverschlüssen auf der Innenseite... das Gewicht war definitiv zu schwer. Ich musste zusätzlich noch eine Halterung direkt unterhalb der Kniekehle machen, damit mir die Dinger nicht sofort runterrutschten. Eigentlich ist
die ganze Einrichtung total kompliziert Q_Q ...Die Rüstung selbst hält mit zwei waagerechten Klettverschlüssen innen, die auf die Verschlüsse von der Wadenrüstung passen. Ein weiterer Klettverschluss in der Kniekehle verhindert das Runterrutschen, auf diese Schnürung drauf kommt ein brauner Stoff, der zwischen Wadenrüstung und Schienbeinrüstung-Verschluss geklettet wird. Auf den Stoff wiederum kommt das weisse Fell, erneut mit Klettverschlüssen... ._. 2c. Knie
...
2d. Hüft-Umhang
![]() |
| Zum Glück ist bei Hilde fast alles symmetrisch, spart Arbeit. |
2c. Oberschenkel
Teil 4: Oberkörper
4a. Brustharnisch
4b. Rückenpanzer
Anders als beim Vorderteil hab ich hier einfach ein Muster von einem Trägertop auf Folie übertragen, gaanz viel Klebeband und eine Billiarde Schichten Papiermaché drüber gemacht und dann wieder, wie üblich, Ränder und Moosgummi-Ornamente drauf geklebt. Harnisch und Rückenpanzer halten übrigens mit Klettband zusammen und passen von der Form her ÜBERHAUPT NICHT aufeinander. Wenn Hilde nicht soviel Firlefanz an ihrer Rüstung hätte, der die ganzen Fehler kaschiert, wüsste ich echt nicht was machen. *hässliche Übergänge anschau und Brechreiz bekomm* An einigen Stellen hat die Rüstung ein bisschen gedrückt (auch vorne beim Schlüsselbein), darum hab ich dort kleine Schaumstoff-Stückchen als Polsterung eingebaut.Teil 5: Waffen
5a. Schwert
Als erstes habe ich die Grundform auf Karton übertragen und ausgeschnitten. Das Modellieren der lilienartigen Ornamente habe ich spontan mit Blumensteckschaum versucht. Ich fand zwei Arten davon, der eine ist grün und etwas billiger, der andere ist grau (wie im Bild). Der Unterschied liegt darin, dass der grüne viel weicher und luftiger ist und darum auch recht schnell zerdrückt wird oder bricht. Darum empfehle ich den grauen, der ist mehr styroporartig und einfacher zu schnitzen. Steckschaum ist federleicht und easy zu bearbeiten, nur leider hat er drei Nachteile... er ist sehr fragil, lässt sich nicht mit Leim kleben und es gibt ihn meistens nur in Ziegelgrösse. Bevor ich ihn also auf den Karton kleben konnte, musste ich die Oberfläche des Schaums bearbeiten. Nachdem man ihn mit Holzleim eingekleistert hat, klebt er nämlich super, auch zwei Ziegel aneinander. Anstatt Leim geht übrigens auch Acrylspachtel, hab's ausprobiert und funktioniert beides. Tja, dann kommt das stundenlange Zerschneiden, Verleimen, Aufkleben und Zurechtschnitzen. Es ist zwar super einfach aber dauert wirklich ewig. Mit mehreren Pappmaché-Schichten drüber ist es auch nicht mehr so fragil. Leider hatte das Schwert noch einen "Unfall", wodurch die eine Hälfte
der Ornamente völlig demoliert wurde (meine Mutter ist aus Versehen mit dem Grill drüber gefahren, weil sie das Schwert, das auf der Terrasse am Boden zum trocknen lag, nicht gesehen hatte '-.-).
Die dreidimensionale Form war also völlig
plattgewalzt und ich konnte den Schaden nur noch mit Fimo Air retten. War nicht
schwer, aber einfach wieder sehr zeitaufwändig.. Für den Griff habe ich einen Holzrundstab verwendet - im Baumarkt gibt es Stäbe schon halbiert zu kaufen, leider war die kleinste Länge 1m (kostet ca. 3.- Sfr). Am Ende habe ich den Griff noch mit Papiermaché und Gipsbinden verstärkt. Schnörkel auf Griff und Klinge sind wiederum mit Fimo Air gemacht, die Klinge selbst besteht aus Pappe. Der Griff selber ist zusätzlich noch mit Nappaleder-Imitat umwickelt - ist angenehmer zum Halten und sieht auch besser aus^^.... Fortsetzung folgt!
Freitag, 1. März 2013
Steampunk Jewellery
Das sind nun also meine ersten Steampunk-Schmuck-Bastelversuche...
Das links ist eine Brosche, eigentlich nichts besonderes da ich dort nur die Zahnräder aufgeklebt habe, beim 2. von links kamen noch Flügel und eine sich um den Schlüssel windende Kette dazu. Das 2. von rechts lag nun Ewigkeiten rum... zuerst hatte ich eine winzige Glühbirne auf das Glas geklebt, aber ich Depp hab das Teil fallen lassen und dahin war die Glühbirne. Nur das Gewinde blieb zurück, welches ich nicht mehr entfernen konnte, da ich es mit Heissleim hineingeklebt hatte. Also hab ich mit Fimo den Oktobus modelliert und draufgepflanzt, sieht noch witzig aus, aber weniger mein Style. xD Rechts aussen ist eine Uhr die eigentlich von einer Alice in Wonderland-Kette aus Claire's stammt, die Schlüssel waren mal Ohrringe bei denen ich aber das Gegenstück verloren habe (schon vor Jahren...). Noch ein bisschen Rüschchen, Zahnräder und Flügel, et voilà.
Das links ist eine Brosche, eigentlich nichts besonderes da ich dort nur die Zahnräder aufgeklebt habe, beim 2. von links kamen noch Flügel und eine sich um den Schlüssel windende Kette dazu. Das 2. von rechts lag nun Ewigkeiten rum... zuerst hatte ich eine winzige Glühbirne auf das Glas geklebt, aber ich Depp hab das Teil fallen lassen und dahin war die Glühbirne. Nur das Gewinde blieb zurück, welches ich nicht mehr entfernen konnte, da ich es mit Heissleim hineingeklebt hatte. Also hab ich mit Fimo den Oktobus modelliert und draufgepflanzt, sieht noch witzig aus, aber weniger mein Style. xD Rechts aussen ist eine Uhr die eigentlich von einer Alice in Wonderland-Kette aus Claire's stammt, die Schlüssel waren mal Ohrringe bei denen ich aber das Gegenstück verloren habe (schon vor Jahren...). Noch ein bisschen Rüschchen, Zahnräder und Flügel, et voilà.
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